Aufbau Saint-Paul

Bahnhofsgebäude


Das Bahnhofsgebäude entstand aus einem H0 Papierbastelbogen von Gilbert Baud, "la petite gare des chemins de fer Vicinaux" zu bestellen bei  www.modellbogen.wrb.ch.

Die Masse wurden auf den Massstab 1:45 umgerechnet und auf ein 0,5 cm dickes Sperrholz übertragen. Nachdem die Seitenwände erstellt waren, wurden Türen und Fenster ausgesägt. Anschliessend brachte ich den Fassadenputz an. Mit einem Pinsel wurde eine dünne Schicht Weissleim aufgetragen und anschliessend wurde Chinchillasand darübergeschüttet. Als das ganze trocken war, wurde die Fassade mit Plakatfarben behandelt. Als die Farbe trocken war, kamen noch Alterungsspuren aus Farbpigmenten dazu und auch ganz stark verdünnte, schwarze Farbe wurde über die Fassade gemalt. An bestimmten Stellen, dort wo das Wasser abläuft, wurde mehr schwarze Farbe aufgetragen, damit der Verschmutzungseffekt zur Geltung kommt. Das Dach ist eine Platte "spanische Ziegel" von PEWI Modellbau in Bern. Diese Platte wurde auf die Grösse zugeschnitten und anschliessend mit Terracotta Farbe angestrichen. Auch hier habe ich geschaut, dass anschliessend bei trockener Farbe noch einige Farbpigmente (Weiss, Schwarz, Olivgrün, Gelb) mit einem harten Pinsel eingerieben wurden. Wird es zu dunkel, kann mit Weiss wieder aufgehellt werden.  Zubehörteile wie der Briefkasten oder die Inneneinrichtung stammen von Atelier Belle Epoque und Addie Modelleisenbahnen.











                  
          

Vorbildfoto ca. um 1900
Foto: Scan aus Katalog von Gilbert Baud













Brunnen und Briefkasten stammen vom Atelier Belle Epoque


So präsentierte sich das Modul Saint-Paul im Jahr 2008 an der Schmalspurausstellung in Burgdorf, seit 2011 läuft die Ausstellung unter dem Namen Spur 0 Messe Burgdorf. Die Anlage wurde mit der 0e Modulanlage von Marco Meyer aus Basel zusammengehängt.










Lokschuppen

Der Lokschuppen entstand aus Bauplänen der Zeitschrift Voie-Libre, jedoch habe ich diesen für meine Bedürfnisse etwas verschmälert. Er wurde aus Holz gebaut.
Türen und Fenster stammen von
Addie Modelleisenbahnen
Bei der Mauer im Hintergrund wurde ich von der Stadtmauer in Murten (FR) inspiriert. Dabei habe ich Styropor zugeschnitten, eine alte Mauerplatte (Faller, Busch, Vollmer, etc.) daraufgeklebt, etwas mit Plakatfarbe bearbeitet und anschliessend mit Chinchilla Sand überdeckt. Auf der Mauerplatte nicht überall den Weissleim anbringen, so entstehen die Lücken, wo die Backsteine zum Vorschein kommen. Anschliessend nochmal das ganze mit Farbe behandelt. Die Ziegel sind aus einer Platte ausgeschmnitten und farblich behandelt.




Hier sieht man den Rohbau des Schuppens. Anschliessend wurden die Fenster eingepasst und der Verputz wurde angebracht. Chincilla Sand vom Zoofachgeschäft eignet sich hervorragend. Dieser ist nicht grobkörnig. Weissleim mit dem Pinsel auf das Holz auftragen, den Chinchilla Sand darüber streuen, trocknen lassen und abschütteln. Wo noch zu wenig Sand drauf ist, kann das ganze wiederholt werden. Am Schluss wird das ganze mit etwas verdünnter Plakatfarbe eingefärbt. Mit dem Pinsel nur tupfen. Es kann auch mehrere Male mit verchiedenen Farben darüber gegangen werden, so erhält man den schönen Verwitterungseffekt. 



Inneneinrichtung, Dachlüftung und Grube fehlen noch. 


Häuserreihe

Diese Häuser stammen ebenfalls aus einem H0 Papierbastelbogen von Gilbert Baud zu bestellen bei www.modellbogen.wrb.ch "Cafe-Hotel" und wurden in Styroporbauweise erstellt. Zubehörteile stammen auch hier von Atelier Belle EpoqueAddie Modellbahnen und Schotterwagen.


Foto: Scan aus Katalog von Gilbert Baud


Soldatendenkmal
Das Soldatendenkmal entstand aus einem Zinnsoldat im Massstab 1:32. Dieser wurde zuerst sandgestrahlt.


Anschliesend wurde er mit einer Flüssigkeit behandelt, die den Oxidationsprozess extrem beschleunigt und nach ca. 30 Minuten war der Napoleon schon richtig schön gerostet.





Der Zaun wurde mit Bauteilen aus dem Schiffsmodellbau zusammengesetzt. Das Podest wurde aus Styropor Platten zugeschnitten. 
















Gleisplan

Der Gleisplan von Saint-Paul ist nicht massstäblich gezeichnet. Die beiden Module haben eine Abmessung von je 50 x 100 cm.
Die Kästen sind noch komplett aus Holz gebaut, später wurde dann die Abdeckplatte durch Hartschaumplatten ersetzt, was gestalterisch einen viel grösseren Spielraum gibt und auch vom Gewicht her einiges einspart. Die Stabilität ist genau so gewährleistet.
Als Gleismaterial verwende ich das von Peco, die Weichen sind mit Wenz Stellhebeln verschönert und die Erde stammt aus dem Burgdorfer Wald. Sie wurde lediglich mit Pigmentfarben behandelt.